Die Anfahrt

Die Anfahrt...


Alle stehen absolut unter Strom... ...die Abfahrt war für Donnerstag morgens geplant, Rittbeginn Freitag morgens!.
UPS (der Hausmeister: Ich hasse Anglizismen, zu deutsch hieße es: Hoppala! ), der Zusteller unserer Software-Programme und Daten aus Frankreich avisierte jedoch den Eintreffzeitpunkt des Pakets auf Donnerstag morgens zwischen 10.00 und 12.00 Uhr.... Sträääääss...
...das Paket kam... der PC spann... Dietmar drehte...(Anm.: durch?), Christine programmierte...

Donnerstag Abend, 22.00 Uhr: Christine gibt o.k. Alles im Kasten!
Alles? Das sollte sich später herausstellen...
Christine, die ihre Touren mehr als sorgfältig plant und ausführt, hatte für jeden Tourenabschnitt auch noch Referenzkarten angefertigt....
Also, kurzum: Mitternacht gings los ! (der Hausmeister: Zeit ist relativ, sagte auch schon Einstein...)

Die Pferde, Eckos und Nikolas, altgediente Kämpen, gingen wie immer absolut brav in den Hänger. Die Fahrt war des Nachts vielleicht sogar besser, zumndest für die Pferde: Die Straßen waren frei und die Temperaturen in Ordnung. So fuhren wir also die Nacht durch nach Frankreich. Zügig ging es über Ulm, Donaueschingen und Freiburg nach Breisach zur Grenze, die wir morgens um 6.00 Uhr erreichten. Problemlos erreichten wir um 7.00 Uhr die erste Station Rouflach. Dort wurden wir von Bernard und seiner Frau Marie Claire begrüßt (....und stellt euch vor, Bernard sprach deutsch!!!).
Die beiden waren uns auf Anhieb sehr sympathisch. Wir kümmerten wir uns sofort um die Pferde. Sie hatten die 7-stündige Fahrt sehr gut überstanden. Bernard hatte schon 2 saubere, helle Boxen bereit, ausgestattet mit gutem Heu und frischem Wasser. Sofort begannen Eckos und Nikolas zu fressen und zu saufen. Ein gutes Zeichen.
Sodann wurden wir zum Frühstück geladen. Was für uns (Anfangs) etwas neues war: Der Kaffee wurde aus großen Schalen, vergleichbar mit unseren Müslischalen getrunken (der Hausmeister: Da kann man ja ne ganze Semmel drin eintauchen...). Das Frühstück war nach der langen Nacht eine absolute Wohltat. Bernard sah mir an, dass ich todmüde war und fragte mich ob ich noch ein, zwei Stunden schlafen wolle? Dankend nahm ich seinen Vorschlag an, und bekam ein Gästezimmer. In der Zwischenzeit packte Christine alles nötige für unseren Ritt aus dem Auto und machte alles, bis auf die Pferde und mich, abrittbereit.
Wir hatten Ausrüstung für 9 Tage am Pferd! (Dank an den genialen Stefan Wanek). Nach ca. 2 Std. kam ich wieder zu mir.
Nun kam der spannenste Augenblick, der alles hätte noch in Frage stellen können: War der GPS-Empfänger richtig programiert? In Deutschland konnten wir das ja nicht prüfen! Also einschalten und hoffen.
Bingo!!!!!!

Das Abenteuer konnte beginnen....