
Frau der ersten Stunde der reformierten RBR
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Im Bild links seht Ihr unsere Angie wieder einmal rastlos als Reporter "Fritze Flink" beim Equirando 2008. Jetzt werdet Ihr sagen "Na und !" Ja, die Angie war eben nicht allein, sondern untrennbar mit ihrer Carolin verbunden. ...im 7.Monat schwanger!!!!!!!!!! Bei der Angie geht das ganz einfach: In München in den TGV Richtung Atlantik. Am Bahnsteig in Frankreich mal wieder ein paar Wehen "verdrückt", dann den Bus zum Equirando verpasst, wieder gewartet bis Monika und Christine mit dem Auto sie um 11 Uhr Nachts am Bahnhof von Angers abholten, nun noch 4 Tage mit dem Wanderreitervolk in Chateaubriand mitgefeiert und mit der blauen Elise 2 Tage wieder nach Deutschland gefahren. Wenn das nicht Wanderreitbegeisterung ist, dann weiß ich's auch nicht.
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Angie (rechts) beim Erklimmen der Vogesen
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Angie kam vor ca. 3 Jahren zu uns, aber eigentlich wegen ihrer kleinen Tochter Sophie, die damals mit ihren 4 Jahren ersten Pferdekontakt knüpfen wollte und dadurch regelmässig zum Ponyreiten bei uns am Hof erschien. Nach kurzer Zeit brach auch bei Angie das Pferdevirus wieder aus (seit jugendlichen Reitstunden war sie nämlich schwer infiziert) und sie begann parallel zu den Kinderstunden mit Christine auszureiten. Bald darauf folgten auch erste Tages- und Wanderritte und sie fand auch schnell Gefallen daran, mit Giardino ihre ersten Erfahrungen mit Trabern zu machen. Die Beziehung zu diesem Pferd verstärkte sich durch einen gemeinsamen Wanderritt durch die Vogesen, bei dem Angie mehr und mehr Vertrauen zu Giardino fand, denn so manche Schwierigkeit musste gemeinsam bewältigt werden. Angie stieg immer tiefer in die Materie "Pferd" ein und beschäftigte sich auch nächtelang mit diverser Literatur zur klassischen Reitkunst, zu anatomisch korrektem Reiten und auch zur Psyche des Pferdes, kurzum, das Pferdevirus hatte sie wieder voll im Griff! Das Ganze gipfelte dann auch darin, dass sie Giardino im Herbst 07 kaufte und seitdem aus dem vormals sehr schüchternen Pferd mit viel Geduld und Wissen einen freundlichen und selbstbewussten Reitpartner machte. Auch ihre Schwangerschaft mit Töchterchen Caroline hielt Angie nicht davon ab, regelmässig mit Giardino zu arbeiten. Als das Reiten aufgrund des Bauchumfangs nicht mehr möglich war, folgten ausgedehnte Spaziergänge. Sogar am Tag der Entbindung konnte Angie es sich nicht verkneifen, nachmittags noch ihr Pferd zu besuchen und in Begleitung von Nathalie noch einmal mit Giardino kurz um die Koppel zu marschieren. 8 Stunden später hielt sie nach einer Blitzgeburt ihre Tochter in den Händen, typisch Angie .... Zeitmanagement wird für sie vermutlich die nächste Zeit eine ungeahnte Bedeutung haben, aber nichts desto trotz behält sie weiterhin ihr Ziel vor Augen, 2010 beim nächsten Equirando als Reiterin teilzunehmen.
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